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Provokationstest toxische Metalle

Unsere Gesundheit wird auf verschiedenen Weisen gefährdet. Eine Intoxikation (Vergiftung) mit toxischen Metallen wie Blei, Quecksilber, Kadmium, etc. ist eine große Belastung für unseren Körper. Blei beeinträchtigt die Wirkung des Gehirns, der Blutgefäße und der Nieren. Quecksilber ist eins der giftigsten elementaren Stoffe überhaupt. Es beeinträchtigt das Immunsystem und wirkt negativ auf den Darm, was zu Nahrungsmittelallergien führt. Kadmium reichert sich hauptsächlich in der Leber, der Bauchspeicheldrüse und den Nieren an. Blei und Kadmiumquellen sind Luft und Trinkwasser. Quecksilber kommt vor allem  in Amalgamplomben und als Zusatz bei Impfstoffen vor. Aber es gibt noch weitere schädliche Metalle wie zum Beispiel Arsen und Aluminium.

Besteht die Vermutung, dass ein Patient belastest sein könnte mit einer zu hohen Menge an toxischen Metallen, dann können wir dies bestätigen bzw. ausschliessen anhand eines Provokationstests. Mit diesem Provokationstest wird die Konzentration verschiedener Metalle quantitativ bestimmt nach Gabe von zwei verschiedenen Chelatbildnern. Ein Chelatbildner ist eine Substanz, die Metalle an sich binden kann. Der Chelatbildner-Metall-Komplex wird (meistens) im Urin ausgeschieden. In den meisten Fällen genügt es nur der Urin nach dem Provokationstest untersuchen zu lassen. Manchmal wird auch der konzentrierte Morgenurin untersucht, um diesen  mit den Resultaten nach dem Provokationstest zu vergleichen.

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Prozedur:

Zwei Tage vor dem Provokationstest dürfen keine Meeresfrüchte gegessen werden.

Am Tag des Provokationstests wird nicht gefrühstückt. Patienten mit Zuckerkrankheit oder diejenigen, die der Meinung sind, sie können nicht lange ohne feste Nahrung  aushalten, sollten nur einige Kekse, aber ohne Beleg essen. Als Getränk ist nur Wasser erlaubt.
Medikamente müssen wie gewohnt nach dem individuellen Plan eingenommen werden.

Der Provokationstest wird wie folgt durchgeführt:

Sobald sie in unserer Klinik sind, soll die Blase entleert werden.

Anfang des Provokationstests:
Dann werden zwei Chelatbilder in ungefähr 30 bis 40 Minuten intravenös injiziert. Während der ersten Injektion wird kein Wasser getrunken. Währen der zweiten Injektion wird ein Glass Wasser getrunken. Sobald die Injektionen verabreicht worden sind, verweilen  Sie weitere 90 Minuten in der Klinik, in dieser Zeit dürfen Sie noch maximal zwei Gläser Wasser trinken. Nach diesen 90 Minuten wird eine Urinprobe gesammelt. Während dieser ganzen Zeit darf nicht gegessen werden.

Nebenwirkungen des Provokationstests können Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit oder Rötung der Haut sein. Diese Reaktionen sehen wir aber nur bei weniger als 5% der Patienten. Meistens spüren die Patienten nur ihre eigenen bekannten durch die Schwermetallbelastung induzierten Beschwerden.

Der Urin wird besonders isoliert zur Untersuchung zu einem deutschen Labor, Micro Trace Minerals in Hersbruck geschickt.